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 Willkommen beim NABU

 Regionalverband Spremberg e.V.

Naturschutzstation Spremberg

Naturschutzstation am Wasserwerk

Auf den folgenden Seiten möchten wir Sie mit unserer Arbeit vertraut machen.

  • Ihnen deren Notwendigkeit näher bringen
  • Anregungen für eigenes Handeln liefern
  • Interesse für eine evtl. Mitarbeit wecken
  • oder auch nur Anregungen für aktive Erholung  vermitteln .

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  LR vom 27.02.2016 (gekürzt)

Nabu-Regionalverband wird zehn Jahre alt

Spremberg Der Spremberger Regionalverband des Naturschutzbundes wird zehn Jahre alt. Die Mitglieder haben viel erreicht. Neu angelegte Gewässer ermutigen, es noch einmal mit Familie Adebar an der Gartensparte “Klein Venedig” zu versuchen. Die Bühlower Friedhofskapelle könnte endgültig gerettet werden.

Wieland Böttger ist in der Mitgliederversammlung am Donnerstag einstimmig als Vorsitzender des Nabu-Regionalverbandes wiedergewählt worden. Monika Tittler vertritt ihn weiterhin. Arwed Obst ist Schatzmeister. Die Zahl der Beisitzer wurde auf vier erhöht: Regina Schwarzer, Harald Peschel, Denis Henning und Christa Wölk.

Zehn Jahre ist es bald her, dass sich am 2. September 2006 im Wasserwerk Spremberg zehn Naturfreunde fanden, um den Nabu-Regionalverband zu gründen. 65 Mitglieder sind es heute, sechs aktive Unterstützer arbeiten mit. Besonders eng ist die Verbindung zum Spremberger Wasser- und Abwasserzweckverband. Aber auch mit der Stadt, dem Landkreis Spree-Neiße, Vattenfall und dem Nabu-Landesverband wird zusammengearbeitet. “Politiker und Bürger können oft nicht unterscheiden zwischen aktiven Naturschützern und Aktivisten der Gegner der Braunkohle. Dies erschwert unsere Arbeit”, sagt Böttger.

In der vergangenen Legislaturperiode konnte der Kleine Naturpark Spremberger Kuthen weiterentwickelt und eingeweiht werden. Mit dem Dorfentwicklungsverband Hornow und dem Revierförster entstand ein Erholungsgebiet, in dem Besucher lernen und forschen können. Das Altwasserwerk ist ein Schau-Fledermausquartier, die erste Ernte der Lehrimkerei gab es zum 7. Wasser- und Naturschutztag im September. Und neben der kleinen Streuobstwiese, dem Mäandergraben, dem Rundwanderweg “Natur – Erholung – Energie” wurden mit Unterstützern sieben Teiche angelegt.

Eine neue Chance für die Störche

Genau diese Gewässer ermutigen Ronald Beschow, den Ornithologen unter den Nabu-Mitgliedern, es noch einmal mit einem Storchennest an der Gartensparte “Klein Venedig” zu versuchen und so die Zahl der Brutpaare im Altkreis Spremberg wieder zu erhöhen. In Terpe und Klein Düben wurde im Vorjahr erfolgreich gebrütet, auch in Bloischdorf landete ein Brutpaar. Da der Mast an der Garten sparte verschwunden ist, suchen die Nabu-Mitglieder gerade nach einer neuen Lösung fürs Nest. Ein Geflecht aus Weidenzweigen soll Adebar neugierig machen. “Wenn wir das in sechs Wochen schaffen, könnten wir noch in diesem Jahr eine Chance haben”, sagt Beschow.

Mehr als 260 Fledermauskästen hängen in der Spremberger Region, die Feuerwehr half dem Nabu, sie anzubringen. Die alte Kapelle am Waldfriedhof, die Trafostationen in Bloischdorf und Schönheide wurden mit Naturschutzfondsmitteln zu Fledermausquartieren ausgebaut, und das Wasserwerk Graustein bleibt Quartier. Auch die kleine, aber feine Kapelle auf dem Friedhof in Bühlow soll für die Fledermäuse hergerichtet werden und damit endgültig erhalten bleiben. Sich um Fördermittel zu bemühen, ist eine der aufwendigsten Arbeiten des Vorstandvorsitzenden. “Und es wird immer schwieriger, für Naturschutz an Geld zu kommen”, sagt Wieland Böttger.

Zum Thema:
Nach dem ersten Kinder-Naturschutz-Tag im Vorjahr mit 400 Besuchern will der Nabu-Regionalverband auch 2016 die Kinder einladen, die Natur zu entdecken: am 28. Mai ab 10 Uhr.

Der 8. Wasser- und Naturschutztag ist am 17. September ab 9.30 Uhr geplant.

Annett Igel-Allzeit

Berichtigung  :

Nicht Regina Schwarzer , sondern Christian Schwarzer wurde als Beisitzer in den Vorstand gewählt .

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Jahresbericht 2015

 Der NABU Regionalverband Spremberg e.V. wurde am 02.09.2006 im Wasserwerk Spremberg von zehn Naturfreunden gegründet. Ziel der Gründung war der Aufbau eines Umwelt- und Naturschutzvereins unter  dem Dach des  Naturschutzbundes (NABU) in der Region Spremberg .

Der NABU-Regionalverband (RV) Spremberg e.V. hat sich seitdem zu einer in der Öffentlichkeit anerkannten Naturschutzorganisation in der Spremberger Region und darüber hinaus entwickelt.

Fünfundsechzig Mitglieder und sechs aktive Unterstützer arbeitenz.Zt.im Regionalverband .Bewährt hat sich die Öffnung der Vorstandsarbeit für alle Mitglieder und Bürger. Umwelt-und Naturschutzfragen werden zahlreich von den Bürgern der Region an den Vorstand des RV direkt gestellt. Das ehrt und freut uns .

Mit den Verwaltungen der Stadt und des Kreises gestaltet sich die Zusammenarbeit stets im Interesse des Naturschutzes, kollegial, oft auch kritisch.Politiker  und auch viele Bürger können oft nicht unterscheiden zwischen aktiven Naturschützern und Aktivisten der Gegner des Braunkohleabbaus. Dies erschwert unsere Arbeit.

Wir konnten auf Grund unserer Arbeitsergebnisse die Unterstützung der Verwaltungen und zahlreicher Sponsoren erfahren. Wir danken der Stadt Spremberg, dem Landkreis Spree-Neiße, der Vattenfall AG, der Sparkasse Spree-Neiße, dem NABU – Landesverband Brandenburg, dem Naturschutzfonds Brandenburg und allen anderen Unterstützern.

 Dem Spremberger Wasser-und Abwasserzweckverband(SWAZ) danken wir für die Unterstützung bei der Erhaltung  der Einrichtung. Unsere  Öffentlichkeitsarbeit war kontinuierlich konzentriert auf die ,, Spremberger Wasser- und Naturschutztage “. Bei acht Veranstaltungen jeweils im September wurden Umwelt- und Naturschutzthemen der Region mit  anerkanntem Niveau und zahlreichen Gästen behandelt bzw. besucht. Im April 2015 veranstalteten wir den  ,, 1.Spremberger Kinder- und Naturschutztag”. Ca. vierhundert Gäste freuten sich an dem regen Treiben im  ,, kleinen Spremberger Naturpark” Unsere Naturfreundinnen und Naturfreunde, der Imkerverband, der Anglerverband, die Jugendfeuerwehr sowie der Revierförster gestalteten ein Mitmach- und Lehrprogramm nach dem Geschmack der Kinder und Eltern. Diese Veranstaltung soll einen Zeit sein. Die Kinder sollen Natur spielend und ortsverbunden erleben und begreifen. Möglichst viele Klassen aus den Schulen der Region sollen in den ,, kleinen Naturpark ” kommen und ihren Eltern über die Natur in der Spremberger Region berichten.Eine durchschnittliche Kinderbetreuung  von 300 bis 400 ,, kleinen Naturforschern “konnten wir bisher jährlich  erreichen. Unsere nunmehr 7  Fotowettbewerbe erfreuen sich  stets großer Beliebtheit , was sich auch an der regen Beteiligung  ersehen lässt. Die jeweiligen Jahressieger dürfen den ,, Baum des Jahres ” in den Kuthen pflanzen . Viele der oft hervorragenden Aufnahmen konnten wir bei Ausstellungen im Rathaus Spremberg ,  zu den Kreisnaturschutztagungen und in der Naturschutzstation präsentieren .

,, Der kleine Naturpark  Spremberger Kuthen ” konnte weiterentwickelt werden. Dank der Unterstützung  des Dorfentwicklungsverbandes Hornow und des Revierförsters ist ein Lehr- Forschungs- und  Erholungsgebiet entstanden, welches nun aus dem Kuthen-Urwald , dem Schau-Fledermausquartier im Altwasserwerk Spremberg, der Lehrimkerei, der Naturschutzstation, der Streuobstwiese mit Pflanzungen als Vogel- und Bienenweide , dem Mäandergraben, dem Rundwanderweg ,, Natur-Erholung-Energie” sowie sieben neu angelegten bzw. renaturierten Weihern besteht. Die Stadt Spremberg besitzt damit in ihrer Gemarkung ein Kleinod ,ohne das ,,Stadtsäckel “mit Investitionen zu belasten  wurde es entwickelt .

Leider ereilte die Spree 2008 mit den Einträgen von Eisenocker und Sulfaten aus dem Sanierungsbergbaugebieten und dem aktiven Bergbau eine Umweltkatastrophe, die noch mehrere Generationen beschäftigen wird. Nachdem wir sieben Jahre für Sanierungsanstrengungen gekämpft haben, schloss sich unser Regionalverband dem Aktionsbündnis ,, Klare Spree ” an.   2015 haben wir zumindest erreicht, dass auf unser Drängen die Umweltverbände der Länder entlang der Spree aktiver werden. In unserer Naturschutzstation fand die erste gemeinsame Beratung der Landesverbände Sachsen und Brandenburg mit dem Ergebnis der Übergabe des Forderungsprogramms an die Landesregierung statt . Nur kontrollieren und kritisieren nutzt nichts, den verantwortlichen Bergbausanierer  unterstützen und Maßnahmen für den Artenschutz in der Spree – Aue als Ausgleich für das in und an der Spree lange Zeit geschädigte ökologische System finden und realisieren, ist unsere Mitwirkungsaufgabe.

Artenschutz ist eine weitere Aufgabe. Wir wählten als Schwerpunkt das Programm ,, Gebt der Fledermaus ein Zuhause “. Neben dem Fledermauswinterquartier ,,Altes Wasserwerk Spremberg ” wurde 2015 die Friedhofskapelle auf dem Waldfriedhof Spremberg und die Trafostationen in den Ortsteilen Schönheide und Bloischdorf  mit Hilfe des ,,Naturschutzfonds Brandenburg”  als Fledermausquartiere ausgebaut . Das alte Wasserwerk im Ortsteil Graustein wurde als Fledermauswinterquartier erhalten. Das Trinkwasser für Graustein kommt über eine Fernleitung zu den Menschen. Unser Regionalverband übernahm das  Wasserwerksgbäude  samt dem angrenzenden Flurstück  mit Brunnen und Spülwasserteich. So können wir die Fledermäuse weiterhin beherbergen, die Teiche der Ortslage bei Trockenheit auffüllen und haben das Ortsbild von Graustein entgegen dem geplanten Abriss des Wasserwerkes erhalten. Dem Sponsor der Maßnahme,der Vattenfall AG ,ein großes Dankeschön.  über 260 Fledermauskästen hängen in der Region Spremberg. Angebracht wurden sie mitt Hilfe der Freiwilligen Feuerwehren. Die dem Regionalverband zu Verfügung stehenden Mittel aus kommunalen Förderungen, Programmförderungen, Arbeitsleistungen und Beitragsrückführungen  haben wir fast ausschließlich für unsere Naturschutzmaßnahmen und den Erhalt der Naturschutzstation eingesetzt. Wir sind froh, dass wir Spezialisten in unseren Reihen haben, Ornithologen, Tierfotografen, Biologen und spezialisierte Einzelkämpfer für den Artenschutz.

Unsere Naturschutzarbeit ist  unser Hobby, oft freizeitraubend und teuer,aber schön und befriedigend  zum Wohle der Natur und der Region. Deshalb ein Dankeschön für die Mitarbeit und Unterstützung an alle Mitglieder und Unterstützer .

Im Auftrag des Vortsandes

  Wieland Böttger

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 Ziele in der Naturschutzarbeit 2016 .

  Nicht nachlassen, dran bleiben!

Wir wollen unsere Position als anerkannter gut arbeitender Naturschutzverein nicht aufgeben.

Dies erreichen wir,

- durch konstruktive und kritische Zusammenarbeit mit den Behörden und der Politik

- durch ein „offenes Ohr“ auf Fragen und Hinweise der Menschen unserer Region

- konstruktive Arbeit im Naturschutz, vor allem durch Maßnahmen im Artenschutz

- durch konstruktive Zusammenarbeit mit den Menschen, Firmen und Vereinen die im Umwelt- und Naturschutz wirksam sind.

Hauptveranstaltungen:

25. Februar 2016 16. 00 Uhr Naturschutzstation Spremberger- Kuthen Jahreshauptversammlung

28.05.2016 10.00 Uhr Kindernaturschutztag im „Kleinen Naturpark Spremberger Kuthen“

7. September 2016 Wir feiern 10 Jahre NABU- RV Spremberg

17. September 9.30 Uhr 8. Spremberger Wasser- und Naturschutztag im Wasserwerk/Naturschutzstation Vogelwanderungen in der Region (Termin werden noch festgelegt)

Turnusmäßige Veranstaltungen und Exkursionen:

 – Veranstaltungen mit Schülern im „Kleinen Naturpark“ nach Rücksprache und Terminvereinbarung

- Geführte Wanderungen durch den „Kleinen Naturpark“ mit Erklärung der Ausstellung in der Naturschutzstation                                              zum Naturschutz in der  Region Spremberg (Termin nach Anmeldung)

 Artenschutzmaßnahmen:

  – Ausrüstung der Fledermausgebiete Schönheide, Graustein und Bloischdorf mit Fledermaussommerquartieren

  – Sanierung und Umbau der Friedhofshalle Bühlow zum Fledermaus- und Vogelquartier,

  -Anbringen von Vogel- und Fledermauskästen im OT Bühlow

  – Weitere Vervollständigung der Naturschutzeinrichtungen im „Kleinen Naturpark Spremberger Kuthen“

  – Fortführung der Naturschutzmaßnahmen

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