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Willkommen beim NABU Regionalverband Spremberg e.V.

  2017-02-09

Naturschutzstation am Wasserwerk

 

 

Der Mensch verdrängt eine Million

Tier-und Pflanzenarten

• Erstmals seit 14 Jahren haben Experten wieder eine globale Bestandsaufnahme der Artenvielfalt vorgelegt.

• Dem Bericht des Weltbiodiversitätsrats IPBES zufolge sind etwa eine Million von acht Millionen Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht. Besonders gefährdet sind Amphibien, Korallen und viele Pflanzen.                                                                     

Neu an dem aktuellen Bericht ist, dass er den Artenschwund nicht isoliert betrachtet, sondern im Zusammenhang mit der zweiten die Menschheit bedrohenden Krise beleuchtet, dem Klimawandel. Artenschutz und Klimaschutz gelten vielen nach wie vor als unvereinbar. Größter Streitpunkt sind Energiepflanzen wie Raps und Mais, die zwar dazu beitragen den CO-Ausstoß zu verringern, aber auch große Flächen verbrauchen, was schlecht für die Artenvielfalt ist. „Der Weltbiodiversitätsrat und der Weltklimarat wollen in Zukunft stärker zusammenarbeiten“, sagt Josef Settele, Co-Vorsitzender des IPBES. Entscheidend sei, wie man in Zukunft den Energiesektor weiterentwickele. „Wind- und Wasserenergie beispielsweise könnten Druck von der Fläche nehmen“, sagt Settele.

Was zu tun wäre, um den Zustand der Erde zu verbessern, ist seit langem bekannt. Schon 2010 haben sich 150 UN-Staaten zu den so genannten Aichi-Zielen bekannt. Bis zum Jahr 2020 sollte demnach unter anderem der Verlust an natürlichen Lebensräumen halbiert werden. Schon bis zum Jahr 2030 könnte sich die Situation verbessern, schreiben die Autoren. „Die Zeit läuft uns davon“, sagt Günter Mitlacher, der bei der Umweltschutzorganisation WWF die Abteilung internationale Biodiversitätspolitik leitet. „Auf der Konferenz wurde lange um möglichst einfache und verständliche Formulierungen gerungen, um die Dramatik und die Dringlichkeit zu verdeutlichen“, sagt er.    Denn der Weltbiodiversitätsrat kann nur Empfehlungen geben.

Ob und was davon umgesetzt wird,  entscheiden die Politiker in den einzelnen Ländern. Leicht wird das nicht sein, denn die Wissenschaftler fordern nicht mehr und nicht weniger als ein grundsätzliches Umdenken in allen Bereichen der Gesellschaft.

 

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Jetzt handeln – bevor es für viele Arten zu spät ist !      

 

Volksinitiative:

Artenvielfalt retten – Zukunft sichern

DEINE STIMME FÜR DEN ERHALT VON BRANDENBURGS ARTENVIELFALT

Die Artenvielfalt schwindet – auch in Brandenburg. Blühende Pflanzen sind von Äckern, Wiesen und Weiden nahezu verschwunden und damit die Lebensgrundlage der Insekten. Die Zahl der Wildbienen, Hummeln, Schmetterlinge und Käfer nimmt Jahr für Jahr ab. Sie fehlen somit in der Nahrungskette vieler Tiere und uns als wichtige Bestäuber für eine gesicherte Lebensmittelproduktion. Wir wollen eine politische Kehrtwende und brauchen gesetzliche Grundlagen zur Förderung der Artenvielfalt in Landwirtschaft und Kommunen! Daher unterstütze ich den Gesetzentwurf , der folgende wesentliche Forderungen an die Landesregierung enthält:

Pestizidverbot in Schutzgebieten: Der Pestizid-Einsatz muss in Naturschutz- und FFH-Gebieten verboten werden, um wertvolle Lebensräume für gefährdete Tier- und Pflanzenarten zu erhalten!

Landeseigene Flächen naturverträglich bewirtschaften: Brandenburg soll seine landwirtschaftlichen Flächen an Öko-Betriebe verpachten!

Zehn Meter breite Gewässerrandstreifen: Randstreifen an Gräben, Bächen und Kleingewässern verringern wirksam Einträge von Pestiziden und Düngemitteln und schützen Gewässer und Böden!
EU- und Landesgelder für eine am Gemeinwohl orientierte naturnahe Landwirtschaft: Agrarsubventionen (in Brandenburg jedes Jahr bis zu 500 Millionen Euro) müssen umwelt- und klimagerecht u.a. für Blühflächen, Hecken und artenreiches Grünland eingesetzt und Landwirte für den Mehraufwand entlohnt werden!

Das Land muss den Ökolandbau fördern und den Pestizideinsatz deutlich verringern. Weniger Pestizide, Lichtverschmutzung und Flächenverbrauch:

Das Land muss sich für pestizidfreie Kommunen, eine Minderung der Lichtverschmutzung und eine nachhaltige Siedlungsentwicklung einsetzen.

 

Zur Zeit können Sie unterschreiben bei :  

–    Touristinformation im Bürgerhaus

–    Stadtapotheke in der Langen Straße

–    Weinhandlung Gässner in der Langen Straße

–    Uhren-und Fotogeschäft Handrik  Dresdener Straße    

–    Turm Apotheke  Am Markt

Unterschriftslisten sind bei uns vorrätig und können ausgefüllt  auch wieder bei uns abgegeben werden !

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Auf den folgenden Seiten möchten wir Sie mit unserer Arbeit vertraut machen.

  • Ihnen deren Notwendigkeit näher bringen
  • Anregungen für eigenes Handeln liefern
  • Interesse für eine evtl. Mitarbeit wecken
  • oder auch nur Anregungen für aktive Erholung  vermitteln .